Echos zu unserer Arbeit

(2003/06/05) Sikorski-Verlag über unser Gubaidulina-Komponistinnenporträt: In der Rubrik Komponistenporträt der Zeitschrift CANTATE (Mai-Juni 2003; Seite 13-16) hat sich Annett Reischert in in einem lesenswerten Artikel mit der großen russischen Komponistin Sofia Gubaidulina auseinandergesetzt. "Ihr künstlerisches Credo", so die Autorin, "sieht Gubaidulina, die weitestgehend auf die Komposition absoluter Musik verzichtet, im 're-ligio', also dem Wiederherstellen einer Verbindung zwischen Gott und dem Menschen, die im – wie sie sagt – 'Staccato des Lebens' verloren gegangen sei. Sie können sich 'keine Kunst vorstellen, die sich nicht zum Himmel, zum Vollkommenen, zum Absoluten' wende. So stellt sich also für sie das Komponieren an sich als religiöser Akt dar, und mit jeder ihrer Schöpfungen wird ein neuer Weg zur 'religio' geebnet. (...) Mit ihrer eine gewisse meditative und pathetische Grundhaltung nicht verleugnenden Musik, die erfüllt ist von nicht unmittelbar hörbarer Zahlensymbolik, erreicht Gubaidulina eine breite Zuhörerschaft, auch wenn der Russin von Kritikern ihre zuweilen offenkundig-programmatische Bildhaftigkeit als zu banal sowie ihre Reduktion auf einfachste musikalische Bausteine und kleinste intervallische Rotationen als zu modisch ausgelegt werden. Was die gefeierte Tondichterin zwischen zwei Kulturen aber längst nicht mehr interessiert: 'Ob ich modern bin oder nicht, ist mir gleichgültig. Wichtig ist mir die innere Wahrheit meiner Musik'." [ www.sikorski.de ]

(2000/07) Konzertchor Coburg über unseren Abraham-Essay: "Cantate" - das Zweimonatsmagazin für Freunde der Chormusik - begann mit der Ausgabe Nr.5/2000 eine Reihe zum Thema Bibelgestalten in der Chormusik. Der Eröffungsbeitrag von Alexander Reischert unter dem Titel "Vater der Gläubigen - Abraham in der Chormusik" enthält u.a. folgende weitere Hinweise auf Vertonungen des Abraham-Stoffes: "Der Fokus des künstlerischen Interesses - man zählt allein rund 60 Oratorienkompositionen zu dieser Thematik - richtet sich durch die Jahrhunderte schwerpunktmäßig auf die dramatische Opferszene mit Vater und Sohn. Bereits Marc-Antoine Charpentier machte diese in den 1680er Jahren neben der wunderbaren Schwangerschaft der 90jährigen Sarah zum zentralen Bestandteil seiner latainischen Historie 'Sacricium Abrahae'. Denselben Titel gab der Opernkomponist Domenico Cimarosa rund hundert Jahre später seinem Geistlichen Oratorium (1786) ... Eine besonders breite Wirkungsspur hinterließ der Oratoriumstext 'Isacco figura del redentore' des Librettisten Metastasio, dessen Vorlage weit über zwanzigmal vertont wurde: zuerst von Luca Antonio Predieri (1740) und in der Folgezeit u.a. auch von Ignaz Jakob Holzbauer (1756), Karl Ditters von Dittersdorf (1766), Johann Gottlieb Naumann (1772) oder Francesco Giuseppe Morlacci (1817) ..." [ Homepage ]




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