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Echos zum Buch - Rezensionen und Präsentationen |
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Rundfunk-Buchvorstellung 1 |
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hr-Klassik: Musikjournal vom 11.10.2001 "Das Kompendium der musikalischen Sujets". Live-Gespräch mit dem Autor Alexander Reischert auf der Frankfurter Buchmesse (Autor: Martin Grunenberg) ___________________________________________ |
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"Musikalische Themenreise" |
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[cbr] Das "Kompendium der musikalischen Sujets" gehört zu jenen Nachschlagewerken, deren Realisierung man kaum mehr zu hoffen gewagt hätte. Wollte man z.B. herausfinden, wer außer Andrew Lloyd Webber die biblische Joseph-Geschichte vertont hat, musste man bislang aufwändige Recherchen durchführen. Denn ein erschöpfendes Nachschlagewerk zu solchen Fragestellungen existierte nicht. Wer die voluminösen Bände von Cantate-Autor Alexander Reischert durchsieht, ahnt, warum. Fast unerschöpflich die Zahl der Themen aus Mythologie, Religion, Literatur und Historie, die zum Ausgangspunkt musikalischen Schaffens wurden. Und erstaunlich hoch die Zahl der Komponisten, die sich der jeweiligen Themen annahmen. Hätten Sie z.B. vermutet, dass es allein 166 Vertonungen des alttestamentarischen Judith-Stoffes gibt? Das "Kompendium der musikalischen Sujets" listet sie in chronologischer Reihenfolge gattungsübergreifend auf und bietet dem Benutzer darüber hinaus viele wertvolle Detailinformationen. Insgesamt über 17.000 Kompositionen aus 5 Jahrhunderten hat der Autor zu rund 1.500 Stoffen hier zusammengetragen. Entstanden ist ein unverzichtbares Referenzwerk zur Geschichte der musikalischen Sujets. [erschienen in: Cantate. Zeitschrift für Chormusik 6/2001, Seite 44] ___________________________________________ |
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Für Sucher und Finder |
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"Meine Hochachtung für Ihr großartiges Werk. Es wird Vielen von großem Nutzen sein. Zu hoffen ist, daß dieses Buch auch Verbreitung findet ... Man kann dieses Kompendium nicht einfach so lesen wie einen Roman, es ist mehr als das, eben ein Katalog-Roman; aber was für einer: für Sucher und Finder. Und man findet immer etwas ... Man darf wieder hoffen, auch wenn Theaterleute leider kaum dazu neigen, einen Blick in die Fachliteratur zu werfen; das Durchbrechen des eingefahrenen Repertoires scheint einem Tabubruch beizukommen. Bis auf regelmäßige Uraufführungen (Reinwaschung des schlechten Gewissens!) herrscht insgesamt wenig Mut, Sujets aufzufrischen, die die Linie Händel, Mozart, Wagner, Verdi, Strauss verlassen ... Das einzig wirkliche Argument warum dem so ist, ist die Frage nach brauchbarem Spielmaterial. Alles was in Bibliotheken liegt, oder aus zerfaserten Kopien (zumeist handschriftlich) herausgeschrieben werden muß, verbietet sich fast schon. Die Suche, der Fleiß, die Kosten, das Unbekannte, das Unwägbare ..." [per E-Mail von Karl Gabriel von Karais, ehem. Chefdramaturg am Staatstheater Kassel, 13.11.2001] ___________________________________________ |
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"Allein Romeo und Julia kommen hier 90-mal vor" |
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15 Jahre Arbeit stecken in einer "Fundgrube der Musikgeschichte" [Simone Döpper] - "Genial oder verrückt muss man sein, um ein solches Buch allein zu schreiben". Ungeachtet dieser Prognosen seiner Weggefährten ist dem Porzer Musikjournalist Alexander Reischert mit Begeisterung und einer gesunden Portion Hartnäckigkeit das Unmögliche gelungen. 15 Jahre akribischer Detektivarbeit stecken in seinem soeben vom Bärenreiter-Verlag publizierten "Kompendium der musikalischen Sujets". Auf 1400 Seiten recherchierte Reischert etwa 17.000 Kompositionen, die Bezug auf mythologische, religiöse, historische oder literarische Stoffe bzw. Personen nehmen. "Die Idee zu diesem Lexikon entstand während meines Studiums, als ich mich mit dem Zauberer Merlin als Opernfigur beschäftigte und überrascht feststellte, wie viele Kompositionen zu diesem Stoff existierten, die bis dahin kaum bekannt waren und unbeachtet in Archiven schlummerten", erläutert der seit 1999 in Porz lebende Autor. Als freier Musikjournalist gründete Reischert gemeinsam mit seiner Frau Annett-Reischert-Bruckmann nach seinem Studium die Kulturredaktion ALUAN. Seitdem arbeiten beide für Rundfunk, Zeitschriften oder CD-Labels, schreiben Konzerteinführungen für das Kölner Gürzenich-Orchester oder den Bach-Verein oder verfassen Rezensionen über CDs, Bücher und CD-ROMs. In seinem jetzt veröffentlichten zweibändigen Nachschlagewerk sind alle Gattungen, von der Oper über Sinfonie und Chorkompositionen bis hin zur Kammermusik chronologisch mit Einzelinformationen zu Entstehung, Uraufführung, Drucklegung und Aufführungsdauer katalogisiert. Alleine von Romeo und Julia, dem wohl bekanntesten aller Liebespaare, hat der ausdauernde Musikforscher mehr als 90 klingende Umsetzungen dieser Lovestory aus den letzten 250 Jahren zusammengetragen. [erschienen in: Kölner Stadt-Anzeiger vom 5.12.2001 (Nr. 282), Seite 17] ___________________________________________ |
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"130 Mal Don Quixote" |
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Ein Kompendium musikalischer Sujets [Réf] - Faust ist eine der Figuren der Weltliteratur, die am meisten in musikalischen Werken vorkommt. Darüber wurden Bücher geschrieben. Faust nimmt auch einen entsprechend großen Platz ein im neuen "Kompendium der musikalischen Sujets", in dem Alexander Reischert rund 1500 historische, mythologische, literarische und religiöse Sujets sowie Figuren vorstellt, mit den dazu gehörigen 17.000 Kompositionen aus 5 Jahrhunderten. Das sind immerhin die Werke von mehr als 12.000 Komponisten, Dichtern und Malern. Die Auflistung erfolgt zum jeweiligen Thema chronologisch, so dass die Geschichte der Behandlung eines Stoffes genau verfolgt werden kann. So erfährt man, dass "Don Quixote" mindestens 130 Mal in der Musikliteratur vorkommt, und dass es Carlo Sajon gewesen sein soll, der 1680 zum ersten Mal das Sujet aufgriff, zu dem Hans Zender 1989 noch einen Beitrag lieferte. Mithin haben wir es hier mit einem Werk zu tun, in dem wir u.a. erfahren, wer alles Werke zum Thema "Dornröschen" schrieb, was es an Werken zu "Antigona" oder zu der "Französischen Revolution" gibt. Trotz seines Umfangs und der Fülle an Informationen ist Reischerts Buch aber nur ein Ausschnitt aus der Wirklichkeit [...] Also muss geschlussfolgert werden, dass Alexander Reischerts "Kompendium der musikalischen Sujets" trotz seiner fast 1500 Seiten erst ein Bruchstück ist, ein guter und wertvoller Anfang ... Und der ist bekanntlich immer schwer. [ Volltext ] [erschienen in: pizzicato 12/2001 - Luxemburger Musikzeitschrift - erschienen 1.12.2001] ___________________________________________ |
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Rundfunk-Buchvorstellung 2 |
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WDR 3: "Mosaik" vom 21.12.2001 (8:05 bis 9:00 Uhr) "Der Motivesammler" Der Kölner Musikwissenschaftler Alexander Reischert legt ein "Kompendium musikalischer Sujets" vor. (Autor: Christoph Vratz) ___________________________________________ |
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"Suchmaschine Mensch" |
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Der Musikjournalist Alexander Reischert hat 15 Jahre lang für sein Lexikon der musikalischen Sujets recherchiert [Christoph Vratz] - Wie hat man sich jemanden vorzustellen, von dem man nur weiß, dass er mehr oder weniger ganz allein 15 Jahre lang an einem Lexikon geschrieben hat? Einige Spuren von Verschleiß oder sonstige Wehwehchen müssten sich über kurz oder lang wohl eingestellt haben. Das sitzt Alexander Reischert nun, plaudert von Rückschlägen - beflügelt von seinen Idealen -, erzählt ruhig und gewissenhaft, wie er auf die Idee gekommen sei und was die Familie zu seinem abenteuerlichen Plan gesagt hat. Nein, ein Sonderling ist er keineswegs, kein verschrobener Typ in staubiger Bude. Reischert stammt aus der Nähe von Köln, hat Germanistik, Philosophie und Musikwissenschaften studiert und arbeitet heute als freier Musikjournalist. Eine menschliche Suchmaschine. Beinahe die gesamte Musikgeschichte hat er durchforstet, etwa 16.000 Musikwerke von 7000 Komponisten aufgestöbert und sie nach 1500 Motiven sortiert. Gebündelt liegen sie jetzt in dem "Kompendium der musikalischen Sujets". Die Geburtsstunde des Vorhabens ortet er irgendwann während der Zeit seines Studiums. Er habe "immer ein starkes Interesse in Richtung interdisziplinärer Forschung" verspürt: "Welche Zusammenhänge gibt es zwischen Musik und Literatur oder zwischen Musik und Kunst?" Da boten sich Reischert Sujet-gebundene Kompositionen an; schnell stieß er "auf eine erstaunliche Vielfalt, die aber selten oder überhaupt nicht dokumentiert war". Für Literaturfreunde gibt es ein solches Handbuch längst - in mehreren Varianten. In der Musik dagegen herrschte völliges Dunkel. Seit Beginn seiner Recherchen hat Reischert Generationen von Computern verschlissen. "Begonnen habe ich mit Karteikarten, bin aber sehr rasch auf einen Computer umgestiegen. Das war noch ein Atari. Der hat aber nach 800 Einträgen seinen Dienst verweigert: Speicherkapazität erschöpft." Was folgte, war ein Privatduell: Zahl der Belege gegen Festplattengröße. Im Zweifelsfall zog der alte Rechner den kürzeren und ein neuer musste her. Hatte er für sein Opus Magnum tätige Mithilfe? Da winkt er ab: "Ob Sie es glauben oder nicht, die Sammlung an sich habe ich wirklich allein gemacht." Erst in der Schlussphase konnte dem Manne geholfen werden, als es darum ging, die Einführungstexte zu den Motivbegriffen zu schreiben. Zwei dicke Bände sind die Bilanz. Allein der zweite ist rund 400 Seiten dick, nur für das Register. Der erste umfasst auf über 1000 Seiten die Motivgeschichte. Zum Beispiel: Don Juan. Allein zu dem Sinnbild und Inbegriff des Verführers wurde Reischert mit 58 Kompositionen fündig: eben nicht nur Mozarts berühmter zur Hölle fahrender "Don Giovanni", sondern Variationen von Gluck 1761 bis Anton Ruppert 1996. Nicht allein Populäres findet sich in dem Konvolut. Wer weiß denn schon, dass es über den mittelalterlichen Dichter Oswald von Wolkenstein eine Oper gibt, komponiert von Emil Mayer 1856, außerdem Cesar Bresgen 1952 eine szenische Ballade verfasste? Wie ging Reischert vor? "Das Zauberwort heißt nicht immer Internet." Lexika und Spezial-Nachschlagewerke, etwa über die Chormusik in der Schweiz, hat er durchstöbert. Sein Buch richtet sich nicht nur an Wissenschaftler, sondern - daher auch die Erläuterungen - vor allem an interessierte Laien. Reischerts Wunsch ist, dass sich die Fachbereiche der Universitäten netzartig verbinden würden, um kulturelle Querverbindungen systematisch zu erschließen. Zu jedem Motiv, die aus Geschichte, Literatur, Reiligion und Mythologie stammen, wird eine kurze Einführung gegeben. Da erfährt man etwa, dass Hiskia der Sohn und Nachfolger des Königs Ahas von Juda war; oder dass Mirra auf eine Tragödie Vittorio Alfieris zurückgeht, die 1789 in Paris uraufgeführt wurde. Für die Publikation wurde das klassische Medium Buch bedient, geplant ist allerdings auch eine CD-ROM-Version. Der Preis für die Anschaffung hat es in sich; doch für jemanden, der sich mit diesem Aspekt der Kulturgeschichte befasst, ist sie unerlässlich. Das Buch setzt Maßstäbe. [erschienen in: Süddeutsche Zeitung 29.1.2002 (Nr.24), S. 43 in der NRW-Ausgabe] ___________________________________________ |
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Rundfunk-Buchvorstellung 3 |
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Radio Bremen: Klassik Musikwelt vom 12.02.2002 (20:05 bis 21:30 Uhr) Von Aaron bis Zyklop - ein Themenalphabet. "Das Kompendium der musikalischen Sujets" heißt ein soeben erschienenes, originelles Nachschlagewerk, das zwischen "Aaron" und "Zyklop" historische, literarische und mythologische Themen versammelt und die jeweils darauf basierenden musikalischen Werke nennt. Wir stellen dieses Buch vor, selbstverständlich mit klingenden Illustrationen. (Autor: Hartmut Lück) ___________________________________________ |
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"17.000 Kompositionen aus fünf Jahrhunderten" |
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[Christoph Bruckmann] - Es gibt Nachschlagewerke, deren Realisierung man kaum mehr zu hoffen gewagt hätte. Hierzu gehört zweifelsohne das "Kompendium der musikalischen Sujets". Wollte man z.B. herausfinden, welche Komponisten außer Andrew Lloyd Webber die biblische Joseph-Geschichte vertont haben, brauchte man bislang viel Zeit und Geduld. Denn ein erschöpfendes Nachschlagewerk zu derartigen Fragestellungen existierte nicht. Wer das voluminösen Werk von Alexander Reischert durchsieht, ahnt, warum. Fast unerschöpflich die Zahl der Themen aus Mythologie, Religion, Literatur und Historie, die zum Ausgangspunkt musikalischen Schaffens wurden. Und erstaunlich hoch die Zahl der Komponisten, die sich der jeweiligen Themen annahmen. Wer hätte z.B. vermutet, dass es allein 166 Vertonungen des "Judith-Stoffes" gibt? Das "Kompendium der musikalischen Sujets" listet sie in chronologischer Reihenfolge auf und bietet dem Benutzer darüber Hinweise auf Textdichter, Uraufführung, Verlag etc. Insgesamt über 17.000 Kompositionen aus fünf Jahrhunderten hat Alexander Reischert zusammengetragen. 15 Jahre intensiver Recherche waren hierfür nötig. Eine gewaltige und verdienstvolle Energieleistung. Entstanden ist ein Referenzwerk zur Geschichte des musikalischen Sujets. [erschienen in: Der Weg. Evangelische Wochenzeitung für das Rheinland, Nr. 8 / 17. Februar 2002, Seite 7] ___________________________________________ |
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Rundfunk-Buchvorstellung 4 |
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WDR 3: "Resonanzen" vom 5.3.2002 (17:00 bis 18:00 Uhr) "Kompendium der musikalischen Sujets" von Alexander Reischert (Autorin: Hildburg Heider) ___________________________________________ |
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Rundfunk-Buchvorstellung 5 |
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NDR 3: "Musikforum" vom 6.3.2002 (14:00 bis 16:00 Uhr) "Kompendium der musikalischen Sujets" von Alexander Reischert (Autorin: Hildburg Heider) ___________________________________________ |
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Rundfunk-Buchvorstellung 6 |
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SR 2: "Blickpunkt Musik" vom 10.3.2002 (13:04 bis 13:30 Uhr) Von A(nna Karenina) bis Z(arathustra) Alexander Reischerts neu erschienenes "Kompendium der musikalischen Sujets" (Autorin: Hildburg Heider) ___________________________________________ |
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Rundfunk-Buchvorstellung 7 |
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MDR Kultur: "Pasticcio" vom 18.3.2002 (9:35 bis 13:00 Uhr) "Kompendium der musikalischen Sujets" von Alexander Reischert (Autorin: Hildburg Heider) ___________________________________________ |
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Vergnügen dank Informationsfülle |
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[Georg Günther] - Nach dem Lexikon "Programmusik" legt der Bärenreiter-Verlag jetzt ein weiteres Handbuch vor, das die abendländische Musik - soweit es der Charakter der Werke zukässt - nach thematischen Gesichtspunkten aufschlüsselt.: Das warhrlich "unerschöpfliche Arbeitsfeld" (Vorwort) ließ das eigentliche Verzeichnis (Band 1) zu einem über 1,8 Kilo schweren Band mit über tausend Seiten anwachsen [...] Eine solche Arbeit kann sich der Vollständigkeit natürlich nur asymptotisch nähern [...] Gleichwohl muss man Reischert zu seiner Arbeit gratulieren: Nicht nur die konkrete Suche führt meistens zu befriedigenden Ergebnissen; auch beim ergebnisoffenen Blätttern wird man sich mit Vergnügen von der Informationsfülle immer wieder "einfangen" lassen. [erschienen in: Das Orchester. Zeitschrift für Orchesterkultur & Rundfunk-Chorwesen, Nr. 5/02, Seite 79f.] ___________________________________________ |
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Besessenheit und Akribie |
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[Jutta Lambrecht] - Etwas stutzig machte es schon: Kaum ist der zweite Band von Klaus Schneiders ausgezeichnetem Lexikon Programmusik erschienen, da bringt derselbe Verlag ein doppelt so dickes, ebenfalls zweibändiges Kompendium zur selben Thematik heraus. Konkurrenz aus dem eigenen Hause? Da wird die Rezensentin neugierig! [...] Nicht weniger als 1.500 musikalische Sujets mit 17.000 Kompositionen von 7.000 Komponisten aus fünf Jahrhunderten listet es auf: Ein gigantisches Unternehmen, hinter dem 15 Jahre Sammlerleidenschaft - hier kann man schon von Bessenheit sprechen - und Akribie stehen. Rein von den Zahlenangaben liegt zunächst einmal kein großer Unterschied zwischen beiden Werken vor. Aber die erste Abgrenzung verdeutlicht sich: Reischert weist Stoffe der Vokal- und Instrumentalmusik nach, während Schneider sich nur auf Instrumentalmusik beschränkt. Reischert und Schneider haben aber eine unterschiedliche Auffassung vom Begriff Stoff bzw. Sujet. Während Schneider darunter Stoffe und Motive, also den Inhalt von programmatischer Musik (wie z.B. auch Abendstimmung, Eisenbahn, Karneval oder Wald) subsummiert, fasst Reischert den Begriff enger, für ihn sind es nur reale oder fiktive Personen, Figuren oder Ereignisse. Daher kann man Reischerts Kompendium nur mit dem zweiten Band von Schneiders Lexikon (Figuren und Stoffe) vergleichen. Reischerts Buch verbindet die Benutzerfreundlichkeit eines Lexikons mit der strukturierten Materialfülle einer Enzyklopädie: Die historischen, literarischen, mythologischen und religiösen Sujets von "Aaron" bis "Zyklop" erscheinen wie bei Schneider in alphabetischer Reihenfolge, jedoch bietet er im Gegensatz zu diesem bei jedem einzelnen dieser Einträge eine prägnante inhaltliche Einführung [ ...] Es lohnt sich auf jeden Fall, falls es der Etat zulässt, beide Werke anzuschaffen, da sie sich gegenseitig bestens ergänzen! [erschienen in: Forum Musikbibliothek. Beiträge und Informationen aus der musikbibliothekarischen Praxis, 23. Jg. 2002/I , Seite 117f.] ___________________________________________ |
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Rezension in "Notes" |
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Notes - Quarterly Journal of the Music Library Association Volume 59, Number 2, December 2002, pp. 328-329 E-ISSN: 1534-150X Print ISSN: 0027-4380
Eunice Mary Schroeder: Kompendium der musikalischen Sujets: Ein Werkkatalog (review)
Given the scope of the task, it is not surprising that Alexander Reischert spent fifteen years compiling his Kompendium der musikalischen Sujets (1:5). The purpose of the hefty two-volume work resulting from this herculean bibliographical effort is to contribute to the study of Western intellectual and artistic traditions by listing, as comprehensively as possible, musical compositions from the last four centuries that are based on subjects from mythology, history, religion, and literature. Under each of some fifteen hundred headings for figures, persons, events, episodes, and literary works arranged alphabetically in volume 1, Reischert lists related musical works, both vocal and instrumental, in chronological order, in order to trace the resonance of individual topics and themes across different eras of Western music history. The attractive double-column layout of the main text in volume 1 is well suited to this central purpose of the compendium: the year of composition, first performance, or first publication is set off to the ... |
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Lehrveranstaltungen
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