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[aluan] Im 4. Kammerkonzert der Saison stellt das Philharmonische Oktett Dortmund einen der erfolgreichsten Arrangeure unserer Tage in den Mittelpunkt seines Programms: Andreas N. Tarkmann, Jahrgang 1956, hat mittlerweile diverse Bearbeitungen populärer Klassiker zu Notenpapier gebracht, darunter auch jene Harmoniemusik zu Mendelssohns "Sommernachtstraum" für Bläsernonett, die 1998 (in der Einspielung mit Bläsersolisten der Deutschen Kammerphilharmonie) den Echo-Klassik-Preis erhielt und am 26. April im Konzerthaus Dortmund erklingen wird. Dabei beschränkt sich die ursprünglich orchestral-romantische Klangpalette "nun auf die Farben von Holz und Blech, ohne jedoch an Ausdruckskraft zu verlieren. Im Gegenteil, die durchsichtige, kernig-schlanke Instrumentation pulsiert mit einer Lebendigkeit, die ansteckt", wie ein Rezensent der "nmz" formulierte. Einen zeitgenössisch-klassischen Rahmen dazu bilden an diesem Abend das 1993 entstandene Bläseroktett von Isang Yun, dessen Stilistik östliche und westliche Musiktraditionen höchst subtil verschmelzen lässt, sowie Ludwig van Beethovens Opus 103, das der gebürtige Bonner als 22-Jähriger noch vor seinem Umzug nach Wien komponierte und das später zur Grundlage für sein Streichquintett Es-Dur op. 4 werden sollte.
26. April 2004 im Konzerthaus Dortmund / Philharmonie für Westfalen Ausführende: Philharmonisches Oktett Dortmund (Bettina Geiger, Flöte; Christiane Dimigen, Oboe; Anke Eilhardt, Oboe; Martin Bewersdorff, Klarinette; Frauke Hansen, Klarinette; Jörg Wehner, Fagott; Krysztof Siudmak, Fagott; Norbert Stertz, Horn) sowie Jörn Köster, Horn |
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