Klassik-Ticker


Unser Service-Angebot beinhaltet die Recherche und Vertextung von News aus dem internationalen Musikleben, auf Wunsch zielgruppenorientiert ausgerichtet. Diese ALUAN-Dienstleitung findet sich z.B. in Printmagazinen wie "Cantate" (Schwerpunkt: Chormusik) oder "Concerto" (Schwerpunkt: Alte Musik und Historische Aufführungspraxis), aber auch online etwa im Informationsportal musikschulwelt.de. Die ALUAN-Website bietet zwei kostenlose RSS-Feeds zum Abonnement an (siehe rechte Spalte).

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>>> Uraufführungskalender internationaler Chormusik
>>> Uraufführungskalender zu sujetgebundenen Kompositionen

Unsere Meldungen auf musikschulwelt.de

Herne: Westentaschenzirkus

Theater Perlico Perlaco gastiert in der Musikschule Ein Mitmach-Musik-Kindertheater für Kinder ab 4 Jahren wird am Sonntag, 4. März in der Musikschule Herne geboten: Ferri, alias Georg Feils, ist Direktor des Westentaschenzirkus. Seit bereits 20 Jahren macht der studierte Pädagoge aus Frankfurt Musik für Kinder, mal mit der Gitarre, mal mit seinem selbstgebauten Phänomobil und in jüngster Zeit gerne an E- und Kontrabass. Das Westentaschenorchester ist mit Schlagzeug, Keyboard, Gitarre, Kazoo, Mundharmonika, Hupen, Klingeln, Pfeifen und Tröten besetzt. Angekündigt sind folgende Sensationen “Klatschen Sie mit den tanzenden Schweinen, freuen Sie sich auf den legendären Flachfußflutscher Boogie, dargeboten von handzahmen Wildenten, erleben Sie das große Heuschreckspringen mit den einzigartigen dressierten Heuschrecken. Spüren Sie eine wohligschaurige Gänsehaut, wenn die Brülltiger ihre bestialischen Mäuler aufreißen und die gelbenAugen gefährlich rollen.” Für Kinder ab ca. 4 Jahre und Familien. Dauer ca. 60 Min. Sonntag 04. März 2012, 11:00 Uhr – Einlass: 10:50 Uhr Eintritt: ? 4,– Aula der Städtischen Musikschule Herne, Gräffstr. 43, 44623 Herne Kartenvorverkauf: 02323 91901-12 oder direkt im Büro der Städt. Musikschule

Situation der Lehrkräfte an Musikschulen verbessern

Bündnis 90/Die Grünen setzen sich für höhere Bezahlung von Honorarkräften ein Rund 1000 Euro brutto monatlich verdienen Honorarkräfte an deutschen Musikschulen. Honorarlehrkräfte erhalten keine vollständige Honorarfortzahlung im Krankheitsfall und haben als Freiberuflerinnen keinen Anspruch auf Mutterschutz. Im Vergleich zu den fest angestellten Lehrkräften werden sie trotz gleichwertiger beruflicher Qualifikation erheblich schlechter bezahlt. Das nennt man ein sozial und wirtschaflich prekäres Arbeitsverhältnis! Nach Aussage des Verbandes Deutscher Musikschulen (VDM) werden aktuell bundesweit ein Drittel der Beschäftigungsverhältnisse an Musikschulen durch Honorarverträge abgedeckt. An einzelnen Standorten liegt ihr Anteil jedoch deutlich höher – in den Bezirks-Musikschulen Berlins beispielsweise bei 90 Prozent! Die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen nimmt sich dieser Thematik nun an und möchte Honorare, die mit sittenwidrigen Löhnen vergleichbar sind sowie mangelhafte soziale Absicherung  im Kulturbetrieb verhindern. Als Vorbereitung für eine parlamentarische Initiative veranstaltet die Fraktion am 27.02.2012 ein Fachgespräch, das in diesem Zusammenhang auch die “Qualitätssicherung der musikalischen Bildung in Deutschland” erörtern will . Im Podium diskutieren Prof. Ulrich Rademacher, Stellvertretender Vorsitzender des Verbandes deutscher Musikschulen, Stefan Gretsch, Vorsitzender Fachgruppe Musik der Vereinten Dienstleitungsgesellschaft ver.di, Andrea Fink, Geschäftsführerin des Tonkünstlerverbandes Bayern e. V., und Michael Moch, 1. Vorsitzender des Bundesverbandes deutscher Privatmusikschulen.

Von Edison bis Elvis?

Schmöker über die Vorgeschichte der Popmusik Wer wissen will, “wie die Popmusik erfunden wurde” (so der Untertitel) kann dies jetzt in dem neu erschienen Sachbuch von Ernst Hofacker nachlesen. Das ist nicht ohne Ironie formuliert, denn natürlich wurde die Popmusik nicht erfunden, sondern entstand – wie alle Kulturphänomene – als Zusammenwirken verschiedenster Entwicklungen. Der kundige Musikjournalist Hofacker hat hier viel Spannendes zusammengetragen. Er ist dabei bis in das ausgehende 19. Jahrhundert zurückgegangen und erzählt mit großer Detailfreude, wie die bahnbrechenden Erfindungen Schallplatte und Radio gemacht wurden, ohne die Musik kein allzeit verfügbares Konsumgut geworden wäre. Stilistisch liegen die Wurzeln der Popmusik im ?Melting Pot? der USA, wo um 1900 mit Jazz und Blues eine ganz neue Musizierweise entstand, die fortlaufend verfeinert und auch europäisch geprägten Hörgewohnheiten angepasst wurde. Die Traumfabrik Hollywood und der seit 1927 marktfähige Tonfilm waren ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zu Elvis: Filme und Schallplatten konnten sich seitdem gegenseitig im Absatz steigern. Die Stars ? musizierende Schauspieler oder schauspielernde Musiker ? haben seitdem eine Schlüsselstellung in einer zunehmend multimedial und international tätigen Medienindustrie. Neben Musik und Technik geht es also in Hofackers Buch nicht zuletzt um das Business – um Patente, Talente und ihre mehr oder [...]

Bonn: Im Zeichen Irischer Musik

Workshop-Wochenende in der Musikschule Der irischen Musik widmet sich am 3. und 4. März die Musikschule Bonn mit sechs verschiedenen Workshops: angeboten wird traditionelles Fiddle-Spiel, irischer Gesang, Piano, irisches Flötenspiel, Gitarre und Ensemble. Die einzelnen Workshops legen unterschiedliche Schwerpunkte: Das Fiddle-Spiel etwa beschäftigt sich mit verschiedenen Tanzrhythmen wie etwa Jig und Reel. Der Traditional Singing Workshop erarbeitet Songs und eine bessere Gesangstechnik. Beim Piano-Kurs geht es um das Improvisieren von Begleitungen, bei der Flöte um Verzierungstechniken. Im Gitarren-Kurs werden die offene Gitarrenstimmung DADGAD und ihre typischen Spielweisen vermittelt. Der Ensemble-Workshop wendet sich an fortgeschrittene Musiker, die hier wie eine Folk-Band arbeiten sollen. Die Dozenten haben alle vielfältige Erfahrungen mit irischer Musik vorzuweisen. Workshop-Wochenende für Irische Musik Samstag, 3.3.2012, 10-12.30 / 14.30-17.30 Uhr Sonntag, 4.3.2012, 10-12.30 / 14.30-16.30 Uhr Musikschulgebäude Hardtberg Schieffelingsweg 2, 53123 Bonn Mindestteilnehmerzahl: 5 Personen pro Kurs Kursgebühren: 95 Euro

Flötenmusik vom »Mozart der Gitarre«

Doblinger publiziert Variationswerke von Mauro Giuliani für Flöte (Violine) und Gitarre Mauro Giuliani als berühmten italienischen Gitarrenvirtuosen zu bezeichnen, kommt fast einer Untertreibung gleich. Denn Anfang des 19. Jahrhunderts galt Giuliani als der Gitarrenvirtuose schlechthin. Das ging so weit, dass sogar die erste Gitarrenzeitschrift nach ihm benannt wurde: »The Giuliard, or Guitarist’s magazin« hieß sie und erschien ab 1833. Zeitgenossen bezeichneten Giuliani als »Mozart der Gitarre«, und als solcher kam er natürlich auch an seinem Namenspatron höchstpersönlich nicht vorbei. Mit den Variationen über »Oh dolce concento« (dt. »Das klinget so herrlich«) für Flöte und Gitarre huldigte Giuliani der berühmten Arie aus der »Zauberflöte«. Puristen werden womöglich zum Schluss kommen, dass dies alles nicht sonderlich originell komponiert ist. Das mag aus Spezialistensicht stimmen. Aber die Musik klingt nett und ist vor allem nicht schwer zu spielen – gut geeignet also, wenn man z.B. mal ein unproblematisches Stück zum Vorspielen sucht. Das gilt ebenso für die anderen beiden Stücke des Hefts, die Variazioni sull’aria »La biondina in gondoletta« und »Donnette innamorate«. Auch ihnen liegen Melodien zugrunde, die im 19. Jahrhundert damals jeder kannte und quasi mitsingen konnte. Heutzutage darf man auf diesen Wiedererkennungseffekt leider nicht mehr hoffen; dennoch handelt es sich auch bei [...]

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Todesmeldungen 2012 - Musical Obituaries